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TippsTrendNews N24

pop-i goes green

Wir von der pop-interactive GmbH sehen uns als Unternehmen, das nicht nur Grün sein möchte, sondern sich der Nachhaltigkeit verpflichtet fühlt. Dabei verstehen wir Nachhaltigkeit als ein Gleichgewicht ökonomischer, ökologischer und sozialer Belange, geprägt durch unser tägliches Handeln.

Hamburg – Umwelthauptstadt Europas 2011   -   was macht pop-i ?

Umweltpartnerschaft

Energieversorgung

Pünktlich zum Start des Projektes „Umwelthauptstadt Europas 2011“ haben wir unsere Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien abgeschlossen. Seit dem 01.01.2011 nutzen wir für unsere Rechenzentren CO2-neutralen Strom aus Wasserkraftwerken. Die Energieversorgung unserer Geschäftsräume erfolgt schon seit 7 Jahren Zeit über die genossenschaftliche Greenpeace Energy eG, an der wir auch die maximal möglichen Anteile halten.
Im Ergebnis führt diese Art der Energieversorgung natürlich zu erhöhten Betriebsausgaben! Da Preiserhöhungen nicht zur Diskussion standen, galt es schon im Vorfeld technische Maßnahmen einzuleiten, um das betriebliche Gleichgewicht nicht zu gefährden.

Einsatz energieeffizienter Technologien

Zunächst wurde ein ServerraumCheck aus dem Angebot der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Unternehmen für Ressourcenschutz, durchgeführt.
Aufbauend auf diese Ergebnisse starten wir das Projekt 10-129-91-0. Die Zahlen stehen für den Entwicklungspfad der CO2-Emissionsverantwortung der pop-interactive GmbH. Innerhalb von 10 Monaten wurde der strominduzierten Energiebedarf von 129 Tonnen auf 91 und schließlich auf 0 gesenkt.
Gleichzeitig galt es für effizienten Einsatz des Energiebedarfs durch geeigneten und kostenoptimierten Technologieeinsatz Sorge zu tragen, den Mitarbeitern von pop-i neue technische Herausforderungen zu bieten und die Einsparungen einer nachhaltigen Verwendung zuzuführen. Auf Basis von nur 4 Serversystemen ohne lokale Platten, einer Storageerweiterung um ein Shelf und dem Einsatz der kostenfreien Open-Source-Virtualisierungsplattform „KVM“ wurden die insgesamt 37 in Frage kommenden, energiefressenden Serverkomponenten und die dazugehörigen Datenbestände konsolidiert. Hinzu kam der Raumgewinn von einem vollständigen Rack.

pop-i verfügt dank einer langjährigen, nachhaltigen Personalpolitik über notwendige und hinreichend qualifizierte Mitarbeiter mit hoher Motivation, so dass das Projekt in Eigenregie abgewickelt werden konnte.
Schritt 1 wurde zügig umgesetzt, die jährliche CO2-Emission wurde um 38 t auf 91 t gedrückt.
Schritt 2 - die Reduktion der CO2-Emission auf 0 - wurde möglich durch den deutlich geringeren Energiebedarf der eingesetzten Technik.
Die monetären Vorteile aus dem reduzierten Energiebedarf wurden gesellschaftspolitischer Verantwortung geopfert.
Eine Umstellung auf deutlich teureren, CO2-freien Strom aus Wasserkraftwerken senkte die Emissionsverantwortung der pop-i auf 0.

Umweltsplitter

Zwischenzeitlich hat sich pop-i in den illustren Club der Umweltpartnerschaft Hamburg eingereiht und darf somit auch das Logo führen.

Unseren Bankverkehr wickeln wir weitestgehenden über die GLS Bank ab, ein Institut, das sich ebenfalls der Nachhaltigkeit verschrieben hat.

Wir haben uns an der IT-BACKBONE GmbH beteiligt, einem Beratungsunternehmen für nachhaltigen IT-Betrieb, mit dem wir in vielen Belangen eng zusammenarbeiten.

pop-i leistet auch technische Unterstützung für die Initiative2Grad, einer Kooperation von namhaften Unternehmen, die überzeugt davon sind, dass ihrer unternehmerischen Ausrichtung auf Klimaschutz auch zu eine Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition führt.

Last not least hat pop-i eine Patenschaft bei BIOPAT übernommen. Demnächst wird es sogar eine Spezies geben, die nach pop-i benannt sein wird.